Auf den Punkt gebracht
Wahrheiten kurz und bündig, verständlich eben
Werden, vor allem von Berufspolitikern, aber auch Wirtschaftsbossen oder anderen Fachleuten, komplizierte Zusammenhänge noch schwieriger dargestellt, regt sich in mir stets der, sicher nicht ganz unbegründete Verdacht, dass man damit vor dem Laien Zusammenhänge nicht erklären sondern vertuschen, verdecken, vielleicht sogar unlautere Absichten kaschieren, will.
Deshalb hier eine kleine Zusammenstellung von auf leicht verständliche, wenig Merkkraft erfordernde Aussagen gebrachte "komplexe Zusammenhänge ".Auch der leichtere Umgang mit großen oder "eckigen" Zahlen solll verdeutlicht, einfacher dargestellt werden werden.
Zuvor einige Zahlenverhältnisse für Überschlagsrechnungen:
1 Milliarde sind 1000 Millionen
bei 82 Mill. Bürgern Deutschlands entspricht das also für 1 Mrd/Jahr
~ 1.-Euro/ Monat und Bürger oder
~ 2 Euro/ Monat für jeden Erwerbstätigen
Bei einer Durchschnittsrente von etwa 1000 Euro/Monat und 22 Mio Rentnern müssen
jeden Monat allein für die Renten 22 Milliarden, also pro Erwerbstätigen ~ 440 Euro/Monat
aufgebracht werden.
Darüber darf nachgedacht werden, ehe man mal wieder über zu niedrige Renten jammert.
ganz aktuell 2010:
Kleine Rechnerei zu einem großem Sparpaket
Es sind 80 Mrd. weniger Staatsausgaben vorgesehen:
-bis 2014, also auf 4 Jahre, pro Jahr mithin 20 Mrd.
-bei 82 Mill. Bürgern Deutschlands demnach 244 Euiro pro Jahr und Bürger,
-also 20,33 Euro pro Bürger und Monat.
Um diesen Betrag haben wir also bisher in etwa ÜBER unsere Verhältnisse, sprich über unserem Steueraufkommen, gelebt!
Wir ALLE!
Da nützt auch die schöne Zahlenspielerei über dem Tor des Finanzministeriums wenig.
Ich finde es schon einigermaßen i.O., dass über fast alle Bereiche Einschränkungen auf das
vertretbare Maß vorgesehen sind. Dass dabei auch einige "Wohltaten" wieder abgebaut werden (müssen),
ist mir nur zu verständlich.
OHNE diese einschneidenden SPARMAßNAHNMEN würde der Wert des Euro weiter sinken, eine allgemeine
Inflation wäre die Folge.
Ob das im Interesse all' derjenigen läge, die derzeit mit populistischer Kritik an dem Sparpaket ihr parteipolitisches Süppchen kochen wollen?
Deutschland ist nicht irgend eine, sondern die stärkste Volkswirtschaft im Euro-Raum. Unser Tun, oder auch (Laufen-) Lassen, würde sich so auf ALLE schmerzhaft auswirken.
Sieht man auf die Ressortverteilung des Haushaltes 2010, so fällt der gewaltige Anteil der Ausgaben für "Arbeit indSoziales" sofort auf.(~51 %)
Dicht gefolgt von dem Bundesschuldendienst (Zinsen und Tilgung) mit ~14 %. Der lässt sich nur über eine SENKUNG der Staatsverschuldung verringern.
Selbst der investitions- und damit arbeitsplatzintensive Bereich des Verkehrswesens und des Baues, sowie der Stadtentwicklung mit nur 9 % sind dagegen eher klein.
Wenn in der Planung der Sparmaßnahmen trotzdem das Schwergewicht auf alle anderen Bereiche (außer dem Bundesschuldendienst und dem für Bildung und Forschung) mit über 60 % des Einsparvolumens, dagegen unter 40 % in den Bereich Arbeit und Soziales gelegt wurde, ist es schon fast ein populistisches Meisterwerk, dort von "ungerechter Lastenverteilung" zu reden.
Im übrigem werden die Oppositionellen eines Tages (falls sie denn 2013 selbst die Verantwortung übernehmen müssten) froh sein, dass ihnen die derzeitige Bundesregierung diese unpopulären Aufgaben ein wenig abgenommen hat.
Gesellschaftliches/Kultur
1. Suchst Du den Schuldigen, so frage nach dem Gewinner
2. a- 1.- Euro/Einwohner und Monat entspricht 1 Mrd/Jahr (in Deutschland)
b- Eine Million investiert bringt 25 Leuten 1 Jahr Arbeit (Bei 40 000.- Brutto einschl. Abgaben)
c- Etwa 40 Mio Erwerbstätige müssen für 22 Mio Rentner aufkommen, das sind bei
800.-Euro/Mon. Rente pro Rentner proErwerbstätigen etwa 440.-Euro/Monat.
Bitte bedenken, ehe man über die Rentenhöhe schwadroniert!
Angespart wurde fast nichts, denn wir und unsere Eltern mussten für die damals lebenden
Rentner aufkommen und vom "Bestand" der Rentenkassen hatte Hitler seinen Krieg finanziert.
3. Reichtum abschaffen heißt alle arm machen
Reichtum, was ist das überhaupt? Ist er wirklich so schlimm für die, die ihn nicht besitzen? Oder nur ein Neidauslöser; für aktive Populisten willkommen, und sonst nichts? Bewirkt er wirklich die Armut auf der anderen Seite? Was ist Armut? Ich denke, dass beides relativ zu sehen ist, von Ort, Zeit und Bedingung abhängt.
Es ist doch immer wieder nur das gleiche Verteilungsproblem:
Investition oder
Konsumtion
Ich sehe es so, dass weder das eine noch das andere überwiegen sollte. Der "Kampf" der gegensätzlichen Interessen kann diese Ausgewogenheit bewirken.
KANN, wenn die Vernunft auf beiden Seiten das (Klassen-)Kampfgetümmel zu bremsen in der Lage ist.
Tatsache bleibt, dass nur die Investition den Fortschritt und die Weiterentwicklung bewirkt.
Ausschließliche Konsumtion bedeutet Rückschritt, mindestens Stagnation.
Nicht der persönliche Verbrauch der "Reichen" ist es , was die anderen arm macht, den Neid anstachelt, sondern das Anhäufen von oft unvorstellbaren Kapitalmengen. Diese sind aber genau das, was zur Investition, zur Weiterentwicklung, gebraucht wird.
Natürlich ist ein Überwiegen der Kapitalanhäufung, etwa wie zu Zeiten "der ursprünglichen Akkumulation" im 18/19. Jahrhundert, eine Fehlentwicklung, die letztlich zu gewaltsamen Umsturzversuchen führt. Das Ausschlagen des Wirtschaftspendels in die andere Richtung, fast ausschließliche Konsumtion, wie wir sie in dem "entwickeltem Sozialismus" der DDR am Ende hatten, bedeutet Stillstand, Staatsbankrott. Mit der Folge, dass es immer weniger zu verteilen gab.
4. Arbeitslosigkeit ist ein reines Verteilungsproblem
4.1 "Überflüssige" Bürokratie abschaffen bedeutet, mehr arbeitsose Bürokraten, die dann auch, wenn die Versicherungszeit vorüber ist, aus Steuermitteln zu unterhalten sind
5. Absolute Lösungen sind ungünstig ("Allzuviel ist ungesund")
6. Nicht der Wert (also die Herstellungskosten), sondern Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis
7. Jedes "mehr" an Sicherheit ist ein "weniger" an Freiheit
7. 1 Verzicht ist Voraussetzung für Zufriedenheit
7.2 Befriedigte Gier (gibt es die überhaupt?) hat noch niemals glücklich und zufrieden gemacht
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Aus Technik und Mathematik
Überschlagswerte und Grundwahrheiten
1. 200g/Psh oder 270g/kwh Kraftstoff verbrauchen Verbrennungsmotoren
2. -Hoher Energiebedarf entsteht für das Beschleunigen, der reine Roll- und Luftwiderstand sind dagegen klein
Die Rückgewinnung der Beschleunigungsenergie ist praktisch nur bei elektrischen Bremssystemen möglich.
-Der größte Posten im Gesamtenergievergrauch ist der zur Wärmegewinnung. Deshalb sollten Kraft-Wärmekopplungen
wenn schon nicht zusätzlich subventioniert, doch wenigstens nur mit den wirklichen Kosten berechnet werden. Diese Wärmemengen würden OHNE Verwendung nur die Umgebungsluft oder die Flüsse aufheizen
- Elektrische Energie ist für fast alle Anwendungen (Wärme, Prozessenergie, Beleuchtung u.a.) die günstigste Form.
Das Problem besteht nicht so sehr in ihrer Erzeugung aus nachwachsenden Rohstoffen oder natürlichen Energiequellen OHNE CO-2 Abgabe, sondern in dem der kosten- und gewichtsgünstigen Speicherung größerer Mengen. Leider haben die beiden größten diesbezüglichen Energiequellen (Sonne und Wind) den Nachteil, nicht kontinuierlich zur Verfügung zu stehen.
3. Brauchbare technische Lösungen beruhen oft auf zugelassenen Unexaktheiten. Beispiel: Kettenschaltung beim Fahrrad
4.
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1. "Qui bono?" Fragte der Lateiner.
Unter diesem Gesichstpunkt sollte man alle eingehenden Nachrichten nicht nur vom Inhalt her, sondern auch von der Art der Überbringung und der Person das Überbringeres prüfen. Die die heutige moderne Welt umspülende Nachrichtenflut verleitet und berechtigt die Überbringer, also die Medien, dazu, eine Auswahl zu treffen.
Bekannte Negativbeispiele sind Zeitungen mit übergroßer Titelaufmachung oder TV und Radiosender, die ausschließlich von Werbeeinnahmen leben (müssen).
Lösung: Möglichst unabhängig die Nachrichten an sich, also etwa direkt aus den Tickern der Nachrichtenagenturen verfolgen. Ist ja im Internet heute möglich. Damit wird auch klar und verständlich, warum Diktaturen den Gebrauch des Internets bei der Masse der Bevölkerung nicht so gern sehen.
2. Steuern, Abgaben, Ausgaben
Eine Milliarde/Jahr entspricht bei rd 82 Mio Einwohnern
EINEM EURO/Einwohner und Monat,
Denn 82 Mio x 12= 984 Mio, also rund 1 Mrd.
Interessant ist übrigens, dass schon jetzt, weil wir einfach fast zwei Jahrzehnte über unsere Verhältnisse gelebt haben, 39,4 Mrd/Jahr an Zinsen und Tilgung aufzubringen sind, also pro Einwohner fast 500.-Euro.
3. Wenn den Reichen ihr Reichtum genommen wird, sind nicht alle reich, sondern alle arm.
Kapital kann ohne Arbeit(er) nicht leben, die Arbeit(er) nicht ohne Kapital(isten)
Vorhandene (oder einfach notwendige) Mittel zum Überleben direkt an die Bedürftigen auszureichen schaft nur ständig neue Unzufriedenheit.
Werden diese Mittel dagegen investiert, also zur Bezahlung von Arbeit verwendet, kommen sie den Bedürftigen auch zugute, die Gesellschaft hat aber außerdem den Nutzen.
Der Trieb, aus vorhandenem Reichtum mehr zu machen, ist einer der stärksten im Wirtschaftsleben.
Weil in "gerechten Gesellschaftsordnungen" alles zum Konsum verteilt wird, kann sich kein Kapital bilden. Damit fehlen die Mittel zu Investitionen.
Hauptgrund für das bisherige Scheitern aller "Weltverbesserungsmodelle".
4. Problem Arbeitslosigkeit
Wenn alle etwa 10% weniger Arbeit(szeit) leisten würden, wäre das Problem Arbeitslosigkeit vom Tisch.
Eigentlich sollten die Menschen unserer Zeit doch froh sein, dass die Maschinen uind Apparate für sie die Arbeit machen. Wie in der Antike die Sklaven.
Noch bringt man kein vernünftiges System hinein. Und das einfach deshalb, weil jeder glaubt, dass er bei einer sinnvollen Verteilung der noch zu leistenden Arbeit "Verluste" machen würde.
Hauptargumente:
Arbeitgeber: Zuviel Bildungsaufwand für die dann auch zusätzlich benötigten Führungskräfte.
Meine Meinung: Und die "unnötig" Ausgebildeten, kostete deren Qualifikation nichts? Ausbildungskräfte sind derzeit auch von Arbeitslosigkeit bedroht.
Arbeitnehmer/Gewerkschaften: Die möglichen Lohnsenkungen wären nicht zu verkraften
Meine Ansicht: Lohneinbußen (netto) sind nicht zu befürchten. Denn für Arbeitslosenversicherung würde ein Beitrag nicht mehr gebraucht. Der steuerliche Aufwand für Alg II würde extrem sinken, Steuersenkungen wären möglich.
Die Regierenden: Sie wollen sich da nicht einmischen, obwohl es doch gerade IHRE Aufgabe wäre, Rahmenbedingungen zu schaffen. Etwa in Festlegung der wöchentlichen Höchstarbeitszeit und gesetzlich vorgeschriebener Zuschläge zum Lohn einschließlich erhöhter Abgaben zur Arbeitslosenversicherung gem. des allgemein anerkannten Verursacherprinzips.
Meine Ansicht: Sie sind einfach zu stark von Interessengruppen umfangen, deren Absicht es ist, den derzeitigen Zustand zu erhalten.
Also die noch vorhandene Arbeitsmenge nicht gleichmäßig zu verteilen, sondern Arbeitslose zuzulassen und auf der anderen Seite evtl. sogar Mehrarbeit zu fördern.
In vernünftigen Grenzen (etwa um 3%) verständlich und vielleicht sogar richtig. Ohne Arbeitskräfteüberhang steigen die Lohnkosten und damit die Preise, Geldwertstabilität und Investitionen gehen zurück.
Verhältnisse
Überschlagswerte der Geometrie
Kreisflächen: Etwa 80% der umgeschriebenen Quadratfläche
Exakt: Durchmesser ins Quadrat x Pi-Viertel
Kugelinhalt: Etwa halb so groß wie der des umgebenden Würfels
Kugeloberfläche: Nur etwa das Dreifache einer Würfelseitenfläche (die des umgebenden Würfels hat das Sechsfache einer Seitenfläche.)
Wird fortgesetzt